DMN für Jedermann ?! – Unsere Erfahrungen

Motivation: Die DMN ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Entscheidungen in einem Geschäftsprozess und der Automatisierung. Für Fachabteilungen hält sie den richtigen Abstraktionsgrad bereit, Zusammenhänge zwischen Entscheidungen, den Ein- und Ausgaben und der Verwendung in den Unternehmensprozessen zu verstehen. Für die IT hält sie wiederum den nötigen Formalismus parat, die Modelle in eine Automatisierung zu überführen. Die DMN vermittelt demnach an der Schnittstelle zwischen der Fachlichkeit und der Implementierung. Sie hat damit eine enorme Bedeutung für ihren Einsatz.

Problem: Die Verständlichkeit der Entscheidungsdiagramme und deren Entscheidungslogik hängt jedoch stark davon ab, wie jene modelliert worden sind. Fehlende Richtlinien und Konventionen zur Modellierung der DMN begünstigen zudem Missverständnis und Lesbarkeit der Modelle. So können Entscheidungsdiagramme eine hohe Komplexität annehmen oder die Entscheidungslogik sich in Implementierungsdetails für eine Automatisierung verlieren.

Lösung: Wie haben aus unserer Projekterfahrung heraus im Einsatz von DMN verschiedenste Modellierungsweisen kennengelernt. Oftmals ist das Verständnis im Lesen der Diagramme schwierig oder die Wartung der Modelle unnötig aufwendig gewesen. Auch wenn die Einsatzszenarien der DMN im Unternehmen sehr individuell sind und daher auch gewissen Vorgaben folgen, so haben wir übergreifend Praktiken identifiziert, die sensibilisieren sollen, wie die Modellierung von Entscheidungsdiagrammen sowie ihrer Entscheidungslogik nicht immer eingesetzt werden sollte. Wir haben anhand erlebter Practices Modelle erstellt, die wir zur Diskussion stellen und Lösungsansätze anbieten.

Speaker: Patrick Dohrmann und Julian Schwarm

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